Das Handy geht vor: Junge Menschen wissen wenig vom Sparen
Wednesday, 7. July 2010
Unterföhring (BoerseGo.de) - Wie eine repräsentative Umfrage von Pioneer Investments in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OmniQuest gezeigt hat, interessieren sich die Deutschen mehr für mobiles Telefonieren, als für den langfristigen Vermögensaufbau: Während 74 Prozent der rund 800 befragten Privatpersonen mit dem Begriff "Flatrate" etwas anfangen konnten, wussten nur 42 Prozent über einen "Fondssparplan" Bescheid. Bei den Befragten zwischen 25 und 29 Jahren wussten gar 100 Prozent, wie eine Flatrate funktioniert, aber nur 38 Prozent, welchen Zweck ein Fondssparplan erfüllt.
Gerade in jungen Jahres sei es allerdings wichtig, an die private Vorsorge zu denken, so Pioneer Investments. "Über den Zinseszins-Effekt zahlt sich jedes zusätzliche Sparjahr kräftig aus“, betont Norbert Welp, Vertriebschef der Fondsgesellschaft. So müsse ein 25-Jähriger monatlich nur knapp 55 Euro sparen, wenn er bei jährlicher Rendite von 6 Prozent mit 65 Jahren über 100.000 Euro verfügen möchte. Ein 40-Jähriger müsste dafür schon 155 Euro monatlich zur Seite legen.
Quelle: www.boerse-go.de vom 28.06.2010
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Pioneer Investments Umfrage: Flatrate statt Fondssparplan: Den Deutschen ist ihr Mobilfunkvertrag wichtiger als die eigene Altersvorsorge
Die Deutschen interessieren sich mehr für mobiles Telefonieren als für den langfristigen Vermögensaufbau: Dies legt eine repräsentative Umfrage der Fondsgesellschaft Pioneer Investments in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OmniQuest nahe. Während von den befragten 800 Privatpersonen 74 Prozent der Begriff Flatrate sowie deren Funktionsweise vertraut waren, wussten nur 42 Prozent über den Fondssparplan Bescheid. Bei den 25- bis 29-Jährigen ist der Unterschied noch größer: In dieser Altersgruppe wussten 100 Prozent, wie eine Flatrate funktioniert; aber nur 38 Prozent, wie ein Fondssparplan arbeitet.
Grundsätzlich beschäftigen sich die Deutschen intensiver mit ihrem Mobilfunkvertrag als mit der eigenen Altersvorsorge. Während 46 Prozent regel- oder unregelmäßig nach besseren Angeboten zu ihrem bestehenden Mobilfunkvertrag suchen, kümmern sich nur 30 Prozent der Besitzer eines Altersvorsorgevertrages um bessere Konkurrenzangebote.
Großer Nachholbedarf bei den Jungen
Gerade bei vielen jungen Leuten hat das Thema langfristiger Vermögensaufbau offenbar keinen besonders hohen Stellenwert: 44 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sorgen gar nicht privat für das Alter vor. "Doch gerade in jungen Jahren ist die private Vorsorge für das Alter besonders wichtig: Denn über den Zinseszins-Effekt zahlt sich jedes zusätzliche Sparjahr kräftig aus", betont Norbert Welp, Vertriebschef von Pioneer Investments. Nach Berechnungen des BVI* muss ein 25-Jähriger monatlich nur knapp 55 Euro sparen, wenn er bei einer jährlichen Rendite von 6 Prozent im Alter von 65 Jahren 100.000 Euro angespart haben will. Schon für einen 40-Jährigen erhöht sich die monatliche Sparrate auf fast 155 Euro monatlich, um das gleiche Sparziel zu erreichen. In Sachen Altersvorsorge sieht es übrigens in der Gesamtbevölkerung nicht besser als bei den jungen Leuten aus: 33 Prozent der Befragten gaben an, über gar keine private Altersvorsorge zu verfügen.
Wenig Sorgfalt beim Vertragsabschluss
Und selbst wer einen Altersvorsorgevertrag hat, der gibt sich häufig beim Vermögensaufbau nicht mehr Mühe als bei der Auswahl seines Mobilfunkvertrages: 22 Prozent der 25- bis 29-Jährigen gaben in der Befragung an, weniger als einen Tag für die Auswahl und den Abschluss ihres Altersvorsorgevertrages verwendet zu haben. Genauso schnell waren 25 Prozent beim Abschluss ihres Mobilfunkvertrages.
"Ein beträchtlicher Teil der jungen Leute geht vergleichsweise sorglos beim Abschluss von langfristigen Verträgen vor. Besonders bei den lang laufenden Altersvorsorge-Produkten sollten Anleger aber genau hinschauen, bevor sie einen Vertrag unterschreiben", sagt Norbert Welp. "Gerade weil die große Mehrheit sich nach Abschluss nicht mehr um den Vertrag kümmert, ist die vorherige Prüfung umso wichtiger", betont er. "Eine solche Entscheidung sollte man auf jeden Fall ein paar Tage überdenken", empfiehlt Welp.
Dieser Rat gelte für Junge wie Alte gleichermaßen: Denn bei der Auswahl der Altersvorsorge unterscheidet sich die junge Generation nicht wesentlich von ihren Eltern: Auch bei den 50- bis 69-Jährigen unterschrieben ebenfalls etwas mehr als 20 Prozent innerhalb eines Tages einen entsprechenden Vorsorgevertrag.
"Wir sehen, dass zum einen der Anteil der Schnellentscheider in der gesamten Bevölkerung relativ konstant bei rund 20 Prozent liegt", bilanziert Welp. "Zum anderen scheut offenbar die große Mehrheit der Menschen die Auseinandersetzung mit Finanzprodukten." Gerade vor diesem Hintergrund bieten sich beispielsweise Fondssparpläne an: "Deren Funktionsweise ist leicht verständlich, die Produkte sind aufgrund täglicher Handelbarkeit transparent und bieten Anlegern eine große Flexibilität", erklärt Welp. "Der Aufwand für den Abschluss ist relativ gering, und ein kurzer Blick ins Internet genügt, um sich über die Wertentwicklung der Produkte zu informieren."
Zur Umfrage: Im Auftrag von Pioneer Investments führte das Meinungsforschungsinstitut OmniQuest die bevölkerungsrepräsentative Umfrage im Zeitraum vom 02.06.2010 bis 10.06.2010 durch und befragte 800 Teilnehmer telefonisch.
Quelle: www.ptext.de vom 28.06.2010
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Lieber mobil telefonieren als für das Alter vorsorgen
Die Deutschen und ihre Altersvorsorge - eine innige Liebesbeziehung war das in den vergangenen Jahren trotz aller Unkenrufe um den Bestand und die Höhe der gesetzlichen Rente nie. Nun legt eine aktuelle Studie nahe, dass der Bevölkerung sogar mobiles Telefonieren und Handy-Flatrates wichtiger sind als ein langfristiger Vermögensaufbau - getreu dem Motto: Lieber heute gut gelebt als immer schlecht.
Die Fondsgesellschaft Pioneer Investments hat im in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Omni Quest Anfang Juni im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung 800 Deutsche per Telefoninterview befragt. Mit dem erschreckenden Ergebnis, dass viele Bundesbürger über wenige bis keine Kenntnisse zum Thema Altersvorsorge und Vermögensaufbau verfügen - bei Themen rund um das eigene Handy kennt der Deutsche sich dagegen wesentlich besser aus: So wissen etwa 74 % der Befragten, was eine Flatrate ist und wie sie funktioniert, mit dem Begriff Fondssparplan können dagegen nur 42 % etwas anfangen. Besonders eklatant ist dieser Wissensunterschied bei der Gruppe der 25- bis 29-Jährigen: Hier konnte jeder Befragte die Funktionsweise einer Handy-Flatrate erklären, für sage und schreibe 62 % war der Begriff Fondsparplan dagegen unbekannt bzw. unerklärbar.
Insoweit ist es auch nicht verwunderlich, das laut der Studie aktuell nur etwas mehr als jeder Zweite der 25- bis 29-Jährigen (56 %) tatsächlich eine zusätzliche private Altersvorsorge betreibt. Diese Altersgruppe verlässt sich offenbar sehr stark auf die Absicherung aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Altersunabhängig betreibt laut der Studie jeder Dritte keine private Altersvorsorge.
Die im Rahmen der Befragung gegenübergestellten Themenbereiche Handy und Altersvorsorge haben ein weiteres interessantes Detail zutage gebracht: Der Zeitaufwand, der für die Entscheidungsfindung des richtigen Mobilfunkvertrages bzw. der richtigen Altersvorsorgemaßahme aufgewendet wird, ist vielfach gleich (gering): 22 % der Bundesbürger im Alter von 25 bis 29 Jahren gaben bei der Befragung an, weniger als einen Tag für die Auswahl und den Abschluss ihres Altersvorsorgevertrages aufgewendet zu haben - jeder Vierte in der Altersgruppe verbrachte ebenfalls einen Tag für den Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Das offensichtliche Bedürfnis, Altersvorsorgeentscheidungen möglichst schnell hinter sich zu bringen, eint übrigens junge wie ältere Deutsche: Auch in der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen hat jeder Fünfte seine Altersvorsorge innerhalb eines Tages entschieden und abgeschlossen.
Ein weiteres pikantes Detail: Die Bundesbürger beschäftigen sich auch beim Vergleich unterschiedlicher Angebote lieber mit dem Thema Mobilfunk als mit ihrer Altersvorsorge: Während 46 % der im Rahmen der Untersuchung Befragten angaben, regel- oder unregelmäßig Zeit für die Suche nach besseren Angeboten zu ihrem bestehenden Mobilfunkvertrag zu investieren, kümmern sich dagegen nur 30 % der Besitzer eines Altersvorsorgevertrages um bessere Konkurrenzangebote.
Dieser Beitrag wurde erstellt von Christian Krüger.
Quelle:www.lexisnexis.de vom 07.07.2010
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