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04. Januar 2011

Strategische Lieferantenentwicklung

STRATEGISCHE LIEFERANTENENTWICKLUNG

Die Wirtschaftskrise und die aktuell folgende, rasante Erholung unterstreichen die Relevanz eines gesunden und schlagkräftigen Lieferantennetzwerkes. Sebastian M. Durst zeigt mittels einer dyadisch angelegten, großzahlig-empirischen Studie auf, wie und unter welchen Umständen Lieferanten strategisch entwickelt werden sollten. So wirken Rahmenbedingungen wie die Abhängigkeit des Lieferanten positiv auf strategische Lieferantenentwicklung und deren Erfolg. Gleichzeitig sind nur bestimmte Optionen strategischer Lieferantenentwicklung, wie beispielsweise gemeinsame Optimierungsprojekte, erfolgreich.

Der Inhalt

Die Zielgruppen

Dozenten und Studenten der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwer-punkten Einkauf und Supply Chain Management; Praktiker mit Fokus auf Lieferantenmanagement bzw. –entwicklung.

Der Autor

Dr. Sebastian M. Durst promovierte bei Prof. Dr. Eric Sucky am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Produktion und Logistik, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er arbeitet bei Roland Berger Strategy Consultants als Project Manager mit den Schwerpunkten Einkauf und SCM.

Die Abnehmerbefragung

Die Datenerhebung auf Abnehmerseite erfolgte im Februar/März 2009 durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut OmniQuest auf Basis von Computer-Assisted Telephone Interviews (CATI). Hierzu wurde ein eigenes Team von erfahrenen Interviewern zusammengestellt, um eine gleichbleibend hohe Qualität der Interviews zu gewährleisten und der Zielgruppe — Führungskräfte im Einkauf — gerecht zu werden. Das Interviewerteam wurde vor der Befragungsaktion intensiv mit dem Fragebogen vertraut gemacht und erhielt eine Einführung in Thema, Zielsetzung und Hintergründe der Umfrage. Zusätzlich wurde der programmierte Fragebogen an einigen Stellen mit Hinweisen für die Interviewer versehen, z.B. Sätze besonders langsam und deutlich vorzulesen, die in den Probeinterviews als komplex identifiziert worden waren. Bei wenigen Fragen wurden zudem kurze Erläuterungen für die Interviewer eingebaut, wie auf gegebenenfalls gestellte Rückfragen zu antworten sei.

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