DATENSCHUTZ_Unterschied_gruenWie er­ken­ne ich den Un­ter­schied zwi­schen Te­le­fon­mar­ke­ting / Wer­bung und ei­ner Be­fra­gung zu Zwe­cken der Markt­for­schung?

Ins­be­son­de­re bei te­le­fo­ni­scher Kon­takt­auf­nah­me kann es schwer fal­len, se­riö­se Be­fra­gungs­in­sti­tu­te auf An­hieb von Un­ter­neh­men zu un­ter­schei­den, de­ren Haupt­an­lie­gen im Ver­kauf von oder der Wer­bung für Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen be­steht und die die Durch­füh­rung von Be­fra­gun­gen le­dig­lich vor­täu­schen.

Das Ge­setz ge­gen den un­lau­te­ren Wett­be­werb (UWG) ver­bie­tet den te­le­fo­ni­schen Wer­be­an­ruf oh­ne die aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung des An­zu­ru­fen­den. Je­doch scheint die­ses Ver­bot we­nig Aus­strah­lungs­kraft zu be­sit­zen, wenn im­mer mehr Ver­brau­cher ne­ga­tiv auf An­ru­fe re­agie­ren und of­fen­bar all­zu oft durch un­er­be­te­ne An­ru­fe be­läs­tigt wer­den.

Im Jahr 2007 ver­öf­fent­lich­te das for­sa-In­sti­tut Zah­len, nach de­nen sich 86% der Be­völ­ke­rung durch un­lau­te­re Wer­be­an­ru­fe be­läs­tigt füh­len. Dem­nach be­leg­te die Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che den ers­ten Platz, ge­folgt von Lot­te­ri­en und Ge­winn­spiel­fir­men. Seit Jah­ren be­rich­ten zu­dem Ver­brau­cher­zen­tra­len bun­des­weit über zahl­rei­che Be­schwer­den we­gen un­ter­ge­scho­be­ner Ver­trä­ge nach un­er­wünsch­ter Te­le­fon­wer­bung.

So­lan­ge aber An­ge­ru­fe­ne nicht zwi­schen se­riö­ser Markt­for­schung und Te­le­fon­mar­ke­ting un­ter­schei­den kön­nen, sind die Leid­tra­gen­den die­ser Ent­wick­lung nicht nur die An­ge­ru­fe­nen selbst, son­dern eben­so die se­riö­sen Markt- und Mei­nungs­for­scher. Und um­so wich­ti­ger sind die for­ma­len und in­halt­li­chen Er­ken­nungs­merk­ma­le für se­riö­se Markt- und Mei­nungs­for­schung, wie sie Om­ni­Quest be­treibt:

    • Im Rah­men von Om­ni­Quest – Pri­vat­haus­halts­be­fra­gun­gen wer­den kei­ne per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten er­ho­ben. Bei Un­ter­neh­mens­be­fra­gun­gen kann es in Aus­nah­me­fäl­len zur Er­he­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten kom­men, dies je­doch aus­schließ­lich zum Zwe­cke der Ver­sen­dung von In­cen­ti­ves (als Dan­ke­schön für die Teil­nah­me an der Be­fra­gung) oder zum Zwe­cke der Ver­sen­dung von schrift­li­chen In­for­ma­tio­nen über In­hal­te, Ziel­set­zung und Auf­trag­ge­ber des Be­fra­gungs­pro­jek­tes.
    • Om­ni­Quest be­wirbt kei­ne Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen und ver­kauft die­se auch nicht.
    • In­ter­view­er „aus Fleisch und Blut“ ru­fen bei den Be­frag­ten an, kei­ne Com­pu­ter­stim­men.
    • Om­ni­Quest lädt be­frag­te Per­so­nen nicht zur Teil­nah­me an Ge­winn­spie­len ein. Om­ni­Quest-In­ter­view­er bit­ten den An­ge­ru­fe­nen le­dig­lich um ei­nen klei­nen Teil sei­ner Zeit, um Fra­gen zu ei­nem vor­ab klar de­fi­nier­ten The­ma zu be­ant­wor­ten.
    • Hat der zu Be­fra­gen­de kein In­ter­es­se an ei­ner Teil­nah­me, so wird dies ak­zep­tiert.
    • So­weit aus Ob­jek­ti­vi­täts­grün­den be­reits vor Be­ginn des In­ter­views mög­lich, nen­nen Om­ni­Quest-In­ter­view­er im­mer den tat­säch­li­chen Auf­trag­ge­ber der Be­fra­gung.
    • Möch­te sich der Be­frag­te rück­ver­si­chern, so nen­nen Om­ni­Quest-In­ter­view­er Rück­ruf­num­mern, mit­tels de­rer die zu be­fra­gen­de Per­so­nen wei­te­re Mit­ar­bei­ter von Om­ni­Quest zwecks Rück­ver­si­che­rung er­rei­chen kann.
    • Hat der Be­frag­te Rück­fra­gen zum The­ma Da­ten­schutz, so kann sie/ er sich mit al­len Fra­gen an Om­ni­Quest-In­ter­view­er di­rekt oder an den be­stell­ten Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten des Un­ter­neh­mens wen­den. Om­ni­Quest weicht die­sen An­lie­gen nicht aus, son­dern nimmt sie ernst und er­teilt ger­ne Aus­kunft.
    • Von al­len In­ter­view­er­plät­zen aus wird ei­ne Ruf­num­mer über­mit­telt und NICHT un­ter­drückt. Ruft die zu be­fra­gen­de Per­son un­ter der an­ge­zeig­ten Ruf­num­mer zu­rück, so ge­langt er/sie zu­nächst zu ei­ner Te­le­fon­an­sa­ge, je­doch gibt es im Sprach­me­nü die Mög­lich­keit, sich di­rekt mit ei­nem Mit­ar­bei­ter des Hau­ses ver­bin­den zu las­sen.
    • Per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten, die al­lei­ne für die Kon­takt­auf­nah­me be­nö­tigt wer­den (Na­me und Te­le­fon­num­mer), wer­den da­ten­schutz­recht­lich kon­form di­rekt nach der Be­en­di­gung des In­ter­views von den Ant­wor­ten ge­trennt und nach Ab­schluss der Be­fra­gungs­pro­jek­te ge­löscht.
    • Om­ni­Quest gibt der be­frag­ten oder der zu be­fra­gen­den Per­son je­der­zeit Aus­kunft über die Her­kunft und den Um­fang der (für die Dau­er der Lauf­zeit des Be­fra­gungs­pro­jek­tes) zwi­schen­ge­spei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten. Vor­aus­set­zung da­für ist – die Nen­nung der Te­le­fon­num­mer, um nach­voll­zie­hen zu kön­nen, im Rah­men wel­ches Be­fra­gungs­pro­jek­tes die Per­son kon­tak­tiert wur­de, um so die Her­kunft der Te­le­fon­num­mer be­stim­men zu kön­nen – dass die An­fra­ge vor Be­en­di­gung des Be­fra­gungs­pro­jek­tes er­folgt, da nach Be­en­di­gung al­le per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ge­löscht wer­den.

Der we­sent­li­che Un­ter­schied zwi­schen se­riö­ser Markt- und Mei­nungs­for­schung – der sich Om­ni­Quest ver­schrie­ben hat – und dem Be­reich des Di­rekt­mar­ke­tings be­steht in fol­gen­den As­pek­ten:

  • Kon­se­quen­ter Schutz der An­ony­mi­tät des Be­frag­ten
  • Kei­ne Wei­ter­ga­be von Ein­zel­in­for­ma­tio­nen oder per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten an Auf­trag­ge­ber
  • Kein Ver­kauf am Te­le­fon, kei­ne Wer­bung am Te­le­fon
  • Ab­so­lu­te Trans­pa­renz in der Be­zie­hung zum Auf­trag­ge­ber und zum Be­frag­ten in Sa­chen Da­ten­schutz

Über uns

Ver­läss­li­che Mar­ken-, Pro­dukt- und Kun­den­zu­frie­den­heits­for­schung lebt von der rich­ti­gen Er­he­bung. Wir ha­ben für je­den An­satz das rich­ti­ge Werk­zeug, ein Tool für al­le Fäl­le.

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